NEXT Ausstellung 30 Jahre Mauerfall "Spurensuche & Identifikation" 2019

13.09. - 20.10.2019

Alte Feuerwache / Hennigsdorf

30 Jahre Mauerfall "Spurensuche & Identifikation" Ein Gemeinschaftsprojekt des FD Kultur Stadt Hennigsdorf, des Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum Hennigsdorf, Hennigsdorf-Veltener Bildungsverein e.V. und der Künstlerin Annett Pollack-Mohr.

30. Jahre nach dem Fall der Mauer sind die meisten Mauerelemente zwar rein physisch verschwunden, aber in vielen Köpfen sind sie nach wie vor vorhanden. Die Errungenschaften, die sich die Menschen im Herbst 1989 mühsam erkämpft haben und die die Öffnung der Mauer  mit sich brachten, werden angesichts heutiger Schwierigkeiten häufig übersehen. Die Aufarbeitung der jüngsten deutschen Geschichte und damit auch der eigenen Geschichte kommt zu kurz.

Die Schüler der Kunstkurse der Jahrgangsstufen 11 bis 13 des Eduard-Maurer-Oberstufenzentrums haben sich auf eine gedankliche Zeitreise und auf eine tatsächliche Spurensuche begeben. Dieses Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, Geschichte erlebbar zu machen, eine gedankliche Zeitreise initiieren, über Grundfragen von Gesellschaft und Demokratie nachzudenken und sich die Bedeutung von Grundrechten in Erinnerung rufen.

Herausgekommen ist ein besonderer Blick auf die jüngere Geschichte, bei dem der historische Ort Hennigsdorf als frühere Grenzstadt und heutige Heimat der Schüler eine wichtige Rolle spielte. Entstanden sind aussagekräftige Texttafeln, auf denen die Ereignisse nicht nur durch eine bloße Wiederholung gewürdigt werden, sondern eine interaktive, spannende Ausstellung, die die Auseinandersetzung junger Menschen mit einem wichtigen Thema widerspiegelt. Zum Teil präsentieren und begleiten die Schüler und Schülerinnen als "Botschafter der Geschichte" ihre eigene Ausstellung.

Das Projekt wurde unterstützt von der Stadt Hennigsdorf, dem Hennigsdorf-Veltener Bildungsverein und mir, mit der künstlerischen Leitung. Ohne die Unterstützung der Bundesstiftung für Aufarbeitung der SED-Dikdatur, die das Projekt finanziell gefördert hat, wäre die Ausstellung nicht möglich gewesen. Vielen Dank.

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